Der kleine Nick führt ein glückliches Leben: Er hat die besten Eltern der Welt, seine Kumpel sind prima, die Lehrerin ist nett – an Nicks Leben soll sich bitteschön nichts ändern. Eines Tages erzählt Joachim, einer von Nicks Freunden, dass er zuhause nicht mehr beachtet wird, seit er einen kleinen Bruder bekommen hat. Er hatte nichts geahnt, nur seine Eltern seien auf einmal so nett zueinander gewesen und nun dreht sich alles um dieses schrumpelige und schreiende Baby. Schon bald stellt Nick dieselben Verhaltensweisen bei seinen eigenen Eltern fest. Die Geschichte vom kleinen Däumling vor Augen hat Nick einen schrecklichen Verdacht: Auch er bekommt einen Bruder und Nick wird dann von seinen Eltern im Wald ausgesetzt, genau wie der Däumling in der Geschichte, die ihnen die Lehrerin erzählt hat. Genauso wie dessen Eltern werden auch Nicks Eltern wohl nicht mehr in der Lage sein, mehrere Kinder zu ernähren. Seine Kumpel raten ihm, die Eltern durch besonders braves Benehmen umzustimmen, damit sie ihn behalten. Kaum sind Nicks Eltern aus dem Haus, wird die Wohnung daher einer gründlichen Säuberung unterzogen. Mit Wasser, Seife und Wurzelbürste gehen die Freunde ans Werk und putzen und schrubben, dass die Tapeten von den Wänden fallen. Die Begeisterung von Nicks Eltern hält sich angesichts der verwüsteten Wohnung arg in Grenzen und auch der Plan, seine Mutter mit einem Blumenstrauß zu überraschen, bringt eher gemischte Resultate. Also gehen Nick und seine Freunde zu Plan B über: Ein professioneller Killer soll den zukünftigen kleinen Rivalen beseitigen. Doch wo und wie bekommt man einen solchen Gangster her?
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