
Was heißt es, in Deutschland ein Leben auf Abruf zu führen? Was heißt es immer mit der Angst leben zu müssen, ausgewiesen zu werden? Was bedeutet Heimat? Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit...
Was heißt es, in Deutschland ein Leben auf Abruf zu führen? Was heißt es immer mit der Angst leben zu müssen, ausgewiesen zu werden? Was bedeutet Heimat? Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit ihren Familien geduldete Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo und leben im thüringischen Altenburg. Als sie sich auf einen Breakdance-Wettbewerb vorbereiten, erfahren sie, dass Adils Abschiebung bevorsteht. Adil sucht nach einem Weg, zumindest noch am Wettbewerb teilnehmen zu können. Und: er erlebt seine erste große Liebe. Währenddessen beschließt Idris, ein Abschiedsvideo für ihn aufzunehmen, und lässt darin die Mitglieder ihrer Clique zu Wort kommen. Die von Laiendarstellern gespielten jungen Albaner und Roma aus dem Kosovo verbindet in Deutschland ihre Freundschaft, während sie im Bürgerkrieg Feinde gewesen wären. Plakativ wird ihnen die unmenschliche Staatsmacht gegenübergestellt, die keinerlei Rücksicht auf persönliche Notsituationen nimmt.
Dieser Film hat mich berührt, ich fand ihn gut gespielt und spannend. Die Stimmen hätten ruhig übersetzt werden können.